Münzfunde

Seit der Prägung der ersten Münzen im 7. Jahrhundert v. Chr. bis hin zum Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems in den 1970er Jahren war Geld grundsätzlich durch Edelmetall gedeckt oder bestand gar aus einer Menge von Edelmetall, deren Wert idealerweise dem der Münze entsprach.

Dies hatte zur Folge, daß Münzen prinzipiell räumlich und zeitlich unbeschränkt umlauffähig waren. Die Herrscher bemühten sich während der Jahrhunderte gewöhnlich mit mehr oder weniger großem Erfolg, diesen unbeschränkten Umlauf durch politische Machtausübung zu begrenzen. Neben wirtschaftlichen Zusammenhängen reflektieren Münzfunde daher immer auch die Entwicklung politischer Machtverhältnisse.

Um diese Zusammenhänge erkennen zu können, ist eine Dokumentation der Münzfunde notwendig, die nicht auf die gegenwärtigen Nationalstaaten begrenzt ist, sondern im europäischen Rahmen erfolgen sollte.


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